Illegale Software – ein großes Problem

Nicht jeder möchte für Spiele, Bearbeitungsprogramme oder Textprogramme viel Geld ausgeben. Seiten für illegale Downloads boomen daher, trotz der harten Maßnahmen verschiedener Regierungen und der Strafverfolger. Das Problem: oft sitzen die Betreiber in Ländern, die nicht mit den internationalen Strafverfolgungsbehörden kooperieren. Häufig sind auch die Server nicht eindeutig verfolgbar. Oft kommt es zu Seitensperrungen, doch die Drahtzieher bleiben zumeist ungesühnt und erstellen meist einfach eine neue Seite. Strafbar machen sich aber nicht nur Seitenbetreiber, sondern auch die Nutzer dieser illegalen Software Downloads.

Was ist strafbar und was nicht?

Lange Zeit wurde das Argument für gültig erklärt, man hätte nicht gewusst, dass die Software illegal heruntergeladen wurde. Doch mittlerweile ist klar: Man kann sich informieren. Ein kostenloser Download kann dann als illegal erkannt werden, wenn das Programm eigentlich Geld kostet. Zudem sind unseriöse Seiten durchaus zu erkennen. Kein einfaches Spiel also für Downloader. Kostenpflichtige Apps kostenlos downloaden ist genauso eine Straftat, auch wenn Dienste, wie vShare es ganz einfach wirken lassen. Die Strafen, falls man erwischt wird, können ganz schön saftig sein und am Ende lohnt es sich wirklich nicht auf diesem Wege ein paar Euro gespart zu haben.

Es gibt genug Alternativen

Oft werden Apps für eine bestimmte Zeit kostenlos angeboten. Hier können Sparfüchse durchaus zuschlagen. Auch so gibt es aber auch genügend Rabatte, um Geld zu sparen. Gründe für illegale Downloads gibt es also kaum. Zudem gibt es Möglichkeiten sich über Testprogramme und Testseiten Punkte zu verdienen, mit denen man dann die kostenpflichtigen Apps finanzieren kann. Lieber man hat dann die originale Version, als eine illegale Raubkopie. Die könnten nämlich auch von Viren befallen sein. Dann hat man nicht nur etwas strafbares getan, sondern auch noch Schadprogramme auf dem Rechner oder Smartphone. Und das braucht man nun wirklich nicht.

About the author: Bernita